Thursday, November 23, 2017

25 November 2014

Vierzehnter Reisetag

Abschied vom Paradies, heute sollte es soweit sein. Überhaupt nicht paradiesich reißt uns der Wecker um 8:00 Uhr aus dem Schlaf. Augen auf, ein letzter Blick auf….richtig, die Traumbucht, Frühstück und wir sind wieder on the Road.
Immer an der Küste entlang, da kann doch nicht viel schief gehen, so unser Plan, aber…Wir kommen gut voran, ein paar Kilometer hinter Igoumenitsa überqueren wir die Grenze zu Albanien. Was für eine Straße, nagelneu und gut zu fahren, wir geben Gas. Zu früh gefreut, immer wieder wird die Strasse von Bauabschnitten unterbrochen mit Gruben die Mensch und Maschine locker verschlingen können, bis sie völlig in eine Schotterpiste übergeht. Höchstgeschwindigkeit 20 km/h, es ist brühtend heiß, Mensch und Maschine wird alles abverlangt. Wir fressen Staub, unsere Babys versehen klaglos ihren Dienst. In Sarandë verpassen wir die richtige Abfahrt, alle Ausfahrten enden wiederum auf Schotterpisten. Nach mehrmaligem Richtungswechsel glühen Mensch und Maschine, wir stehen im eigenem Saft. Mitten in der Stadt versagen auch noch die Nerven. Nachdem wir uns mitten in der City kräftig angebrüllt haben werden wir angeschaut wie Mondkälber. Trotzdem kommt ein hilfsbereiter Albane auf und zu und gibt uns die richtige Richtung. Kaum aus der Stadt wird auch der Fahrbahnbelag wieder fahrfähig und vorsichtig stimme ich das Lied “Born to Be wild ” an.
Für die Entbehrungen der vorangegangenen Kilometer werden wir mehr als genug entschädigt. Wir klettern mit unseren Harleys durch gigantische Bergmassive bis auf über 1000m, unsere Gemüter haben die Chance ein wenig abzukühlen, um dann auf der anderen Seite in die Tiefebene abzusteigen, das Meer verlieren wir dabei fast nie aus den Augen.
Am frühem Abend taucht auch das Hotel auf welches uns unser Schweizer Freund Andy empfohlen hat. Er hat es für uns auf der Herfahrt getestet. Naja, der Name scheint zwar übertrieben, wie auf Ibiza fühlen wir uns nicht, aber wenn wir von der Hotelterasse über die Strasse schauen sehen wir wenigstens das Meer.
Obwohl nur etwas über 300 km gefahren, haben wir genug für diesen Tag, wollen nur raus aus unseren schweißtriefenden Motorradsachen. Also raus aus den Sachen, Essen, Bier ordern, schlafen.

                  



Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Facebook login

User Login

Wer ist online

Zurzeit sind 0 Benutzer online.

Neueste Kommentare