Thursday, November 23, 2017

25 November 2014

Elfter Reisetag

Zu 8:00 Uhr haben wir uns den Wecker gestellt, die Sonne steht schon hoch am Himmel der sich im puren blau gibt , es ist brühtend heiß. Heute wollen wir schon mal ein paar Kilometer Richtung Deutschland fahren, unser Schweizer Freund Andy muss am Sonntag zu Hause sein und wir möchten noch ein paar Tage mit ihm verbringen. Also heißt es nach dem Frühstück Sachen packen und rein in die Motorradklamotten, eigentlich ist es viel zu warm zum fahren. Das Wetter verlangt nach einem Tag am Meer. Man kann es uns wohl nie Recht machen, mal ist es zu warm, dann wieder zu kalt, zu nass, zu trocken…
Sei es wie es sei, wir müssen los. Andy fährt vorne weg, führt uns in die Berge. Irgendwie kommen wir nicht voran. Wir haben den Eindruck unser neuer Roadcaptain möchte uns auch noch das letzte griechische Bergdorf vorstellen. Die Sonne brennt weiterhin unbarmherzig, meine Trommelbremsen quittieren ihren Dienst auf Grund völliger Überlastung. Sollte hier die Strasse ausgehen, geht es sofort mehrere Kilometer im freiem Flug abwärts und man kann sich sicher sein das man nie gefunden wird. Dann ist endlich die Schnellstrasse erreicht und wir entfernen uns nicht nur in der Höhe von unserem Abfahrtort, sondern machen auch in der Weite gut. In der Nähe von Patras halten wir an einer am Strassenrand gelegenen Imbissbude an, lassen unsere Bremsen abkühlen und nutzen die Pause für eine Stärkung, dabei haben wir einen wunderschönen Blick auf die Cablebridge von Patras.
Die Wirtin weißt uns auf ein Fleckchen Erde hin welches man ihrer Meinung nach gesehen haben muss und beschreibt uns Wortreich den Weg über die Berge dorthin. Na denn, wir haben ja gerade nichts besseres zu tun und die Bremsen haben auch wieder normale Temperatur. Nach kurzer Zeit geben wir auf, zuviel Strassen in den Bergen, schlecht ausgeschildert und nicht alle führen in diesem Fall nach Rom. Also zurück, die Schnellstrasse genommen und so erreichen wir nach ca 160 km Levkada. Wir haben unterwegs schon soviel umwerfende Gegenden gesehen und hätten nicht gedacht das es noch eine Steigerung gibt, wurden aber eines besseren belehrt. Was sich hier vor uns auftat verschlug uns glatt die Sprache. Traumstrände, malerische Buchten und Dörfer und ein türkisblaues Meer. Und die absolute Kröhnung des ganzen, wir fanden durch Zufall eine günstige urige Pansion mit Zimmern die einen Ausblick hatten der normalerweise 5 Sterne-Hotel-Gästen vorbehalten ist.
Nachdem wir uns dank unseres Glücks wieder beruhigt hatten, tranken wir in unserer urigen Pansion, in der urigen Bar, noch zwei urige Bier und wurden danach durch das Rauschen des Meeres in den Schlaf gewiegt.

   

 

 



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