Thursday, November 23, 2017

26 Mai 2015

Edinburgh - Roy Bridge 340 km

 

Schade, wir müssen diese wunderschöne Stadt schon wieder verlassen. Aber die Sonne lacht und es ist warm, was kann man bei diesem Wetter schöneres machen als Motorrad fahren. Kurz auf die Autobahn um voranzukommen, die ist dann sowieso bald zu Ende. Dann bewegen wir uns hauptsächlich auf sogenannten Singleroads Richtung Fort William, dort kann man die überwältigende Natur am besten hautnah erleben. Schafe haben Vorfahrt, das lernen wir schnell, als mal wieder eine Herde über die Straße getrieben wird. Das Wetter stimmt, es wird erst unbeständiger und kälter, je näher wir den Bergen kommen. Als wir uns am Abend unserem Tagesziel nähern, grinsen uns schon beim Einfahren in die Stadt die "No Vacancies"-Schilder an. Und richtig, nach der sechsten Anfrage nach einem Zimmer, auch in teueren Hotels, geben wir auf. Was ist hier los? Wir wissen es nicht. Es ist bereits später Abend, aber wir müssen weiter. Es wird dunkel und fängt an zu regnen. Freundlich werden wir bei Anfrage nach einem Zimmer auf das nächste Dorf verwiesen. Es ist wie verhext. Dann endlich, ich sah uns schon bei diesem miesen Wetter im Zelt liegen, haben wir Glück. Wir ergattern ein verschimmeltes Zimmer in einer Bauarbeiterunterkunft. Uns ist alles recht. Zumal wir zu später Stunde noch ein leckeres Essen und ein Bier im angeschlossenen Restaurant bekommen. Nun aber schnell in unsere Doppelstockbettchen. 

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